Kultur des Lebens für Wirtschaftsstandort Deutschland

Internet-Plattform „Christliche Kooperationsbörse “ zum Thema Abtreibung.

Oberhausen, 06. Juni 2006.

Die Christliche Kooperationsbörse GmbH (CKB), ein Online-Netzwerk für Glaubwürdigkeit in der Wirtschaft, fordert eine breite gesellschaftliche Debatte über den Sinn staatlicher Förderung von Abtreibung. Geschäftsführer Frank Brandenberg formulierte den Wunsch, dass sich in Deutschland endlich eine Kultur des Lebens durchsetze. Es sei weder ethisch noch ökonomisch nachvollziehbar, dass einerseits nach politischen Modellen gesucht werde, die Geburtenzahl in Deutschland zu erhöhen, aber andererseits die Bundesländer die rechtswidrige Tötung der Kinder im Mutterleib mit mehr als 40 Mio. EUR jährlich subventionierten.

Entgegen den Behauptungen von Abtreibungsbefürwortern litten auch die Frauen unter den Folgen einer Abtreibung, wie medizinische Untersuchungen zeigten. Eine US-Studie aus dem Jahr 2000 zeigte beispielsweise, dass es bei 17 Prozent der Frauen, die Abtreibungen durchgeführt hatten, zu körperlichen Komplikationen wie ungewöhnlich starken Blutungen und Unterleibsentzündungen kam (Quelle: Brenda Major, „Psychological Responses of Women After First- Trimester Abortions“, Archives of General Psychology 57, August 2000: Seite 777-784). Eine finnische Studie aus den 90er Jahren kommt zu dem Schluss, dass die Selbstmordrate bei Frauen, die abgetrieben haben, „drei bis sechs Mal höher ist“ (Mika Gissler, „Suicides After Pregnancy in Finland, 1987-94“, British Medical Journal 313, 1996, Seite 1431-1434). Deutsche Studien — wie seit Jahren von Lebensrechtlern gefordert — seien nach wie vor nicht existent, was ein trauriges Bild auf die wissenschaftliche Elite unseres Landes werfe, so Brandenberg.

Fehler im (statistischen) System

Überrascht zeigt sich der Geschäftsführer der CKB auch darüber, dass das Thema trotz der aktuellen „Mehr-Kinder-Debatte“ bisher sowohl von den Medien als auch von den etablierten Parteien erfolgreich ausgeblendet wurde. Dabei gäbe es auf behördlicher Seite genügend Klärungsbedarf. So wurden dem Statistischen Bundesamt 124.000 Schwanger-schaftsabbrüche in Deutschland im Jahr 2005 gemeldet. Die Statistik gilt allerdings als lückenhaft, weil es kein einheitliches Kontroll- und Meldeverfahren gibt und viele Ärzte Abtreibungen nicht melden. Der Vergleich mit der Abrechnungsstatistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zeigt, dass man von einer doppelt so hohen Zahl ausgehen muss. Nur in weniger als drei Prozent der Fälle sprachen medizinische Gründe für den Schwangerschaftsabbruch. Zum Vergleich: 2005 wurden etwa 680.000 bis 690.000 Kinder lebend geboren.

Zur Rolle der Christen selbst folgt Frank Brandenberg dem Augsburger Bischof Walter Mixa, der sagte, dass „wenn Christen ihren Auftrag ernst nähmen und mit wachem Herzen und offenen Augen für die Nöte ihrer Mitmenschen durch ihr Leben und ihre Städte gingen, es in den Gemeinden (...) eigentlich keine Mutter mehr geben dürfte, die sich aus Angst und Sorge um die eigene Zukunft und die ihres Kindes zu einer Abtreibung entschließen müsste.“ Brandenberg abschließend: „Wenn Ärzte, Wissenschaftler, Politiker, unsere ansonsten korrekten Behörden und sogar die kritischen Medien versagen, muss eben die Wirtschaft die Missstände benennen. Insofern plädiert die Christliche Kooperationsbörse als Netzwerk aus christlichen Unternehmern und ethischen Geschäftsleuten für ein Netzwerk des Lebens der Menschen guten Willens in unserem Land.“

Unternehmenshintergrund

Die Christliche Kooperationsbörse GmbH, eine überkonfessionelle Initiative für ethisch orientierte Geschäftsleute und Privatkunden, soll als Datenbank im Internet Geschäftskontakte herstellen und traditionelle Werte in das moderne Wirtschaftsleben transportieren. Unter dem Motto „Ich will nach christlichen Werten handeln“ verpflichten sich alle Teilnehmer dazu, Grundsätze wie Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit als Basis ihres unternehmerischen Handelns zu nehmen, um langfristige und erfolgreiche Geschäftskontakte aufzubauen. Unternehmer, Handwerker und Freiberufler haben die Möglichkeit, sich gegen Zahlung eines Jahresbeitrags von 72,00 EUR (plus gesetzliche Mehrwertsteuer) mit Informationen über eigene Produkte und Dienstleistungen in der Kooperationsbörse einzutragen. Privat- und Geschäftsleute können kostenlos die Online-Datenbank nutzen, um vertrauenswürdige Ansprechpartner aus allen Branchen in ihrer Nähe zu finden.

www.christliche-kooperationsboerse.de

Pressekontakt

Heiko Scholz, SCHOLZ PR
Tel. (0 64 51) 71 51 05, Fax (0 64 51) 71 51 06,
E-Mail : info@scholzpr.de

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